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Dag ett

Nachtrag: 27. August 2014

Habe die erste Nacht in Borås sehr gut überstanden. Von der Sonne geweckt fahre ich wieder zu Sylvie und wir gehen nochmal einkaufen. Im Knalleland (Haha!) gibt es eigentlich alles was man braucht oder nicht braucht.
Hmpf. Ich habe mich noch nicht an das Umrechnen von schwedischen Kronen gewöhnt und alles kommt mir unverschämt teuer vor. 1 SEK = ca. 0,11 €.

Am Mittag schauen wir uns mal in der Innenstadt um. Borås ist wirklich hüpsch. Wir entdecken wunderschöne Cafés entlang des Viskan (ein Fluss), einen Stadtpark der interessante Vögel beheimatet (sehen aus wie eine Kreuzung aus Tauben und Raben) und ein Schwimmbad, welches ich am Sonntag gleich mal ausprobieren werde.

Ehe ich mich versehe habe ich Abendessen und zwei Dosen Cidre intus. Dann muss ich auch schon wieder nach Hause, will nämlich das Finale von "Die Bachelorette" nicht verpassen und keiner meiner Kommilitonen teilt meine Begeisterung dafür. Komisch.

Morgen findet die Einführungsveranstaltung der Hochschule statt. Menno, hab gar keine Lust zu studieren.. ich will hier lieber Urlaub machen!
28.8.14 21:47


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Es geht weiter

Nachtrag: 26. August 2014

Nach einem ausgiebigem Frühstück im Hotel geht es voll bepackt wieder zum Flughafen. Obwohl wir gestern nur einen Schmierzettel mit irgendeiner dubiosen Nummer bekommen haben, kann uns dort sofort weitergeholfen werden.
Ruckzuck haben wir unsere Tickets und sitzen im Flugzeug nach Göteborg.

Wir landen 5 Minuten vor geplanter Ankunftszeit (?!) und treffen Ramona an der Gepäckausgabe. Leider ist in der Eingangshalle des Flughafens kein Pick-Up Service unserer Hochschule zu finden, doch bevor erneut Verzweiflung ausbricht, bekommen wir von Simon eine rettende SMS. In einem Kiosk können wir für umgerechnet 10,- € ein Busticket nach Borås kaufen und sind in weniger als 1 Stunde vor Ort.

Dort werden wir von zwei sehr freundlichen Studenten der Högskolan empfangen. Wir bekommen eine schwedische Handykarte und einen Stadtplan vom Zentrum. Ramona, Sylvie und Simon wohnen ca. 3 Gehminuten von der Hochschule entfernt. Auf die Frage ob mein Wohnheim weit weg vom Zentrum sei, schaut der Student etwas betreten zur Seite und holt eine andere Karte aus seiner Tasche.
Mein Zimmer liegt in Hässleholmen und ist etwa in einer halbe Stunde Fußweg/ 12 Minuten mit dem Fahrrad/ oder in 10 Minuten mit dem Bus zu erreichen. Passt doch!

Auf dem Weg zum Wohnheim der Anderen (mit mehr als 30 Kg Gepäck p.P. nicht gerade "leicht") liegt das Scandic Plaza Hotel, dort kann ich den Schlüssel für mein Zimmer abholen.
Gottlob wohnt Marian - eine Studentin, auch in Distansgatan, ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass ich da alleine nicht hingefunden hätte. Selbst wenn, wäre ich wahlweise am Öffnen der Haus-, Wohnungs oder Zimmertür gescheitert.

Meine Wohnung ist super! Angefangen bei meinem großen, möblierten Zimmer, über das Bad bis hin zur geräumigen Küche ist alles sauber (keine Schnecken!). Mein/e Mitbewohner/in namens Ke Ma scheint noch nicht eingezogen zu sein.

Nachdem ich mich häuslich eingerichtet habe fahre ich zurück in die Stadt. Dort treffe ich Sylvie, Ramona und Simon. Obwohl sie zuvor schon im Supermarkt waren, gehen wir nochmal einkaufen. Zum Abendessen kochen wir uns Nudeln mit Tomatensoße - mein Lieblingsessen (nicht). Aber weil Sylvie so süß war und meinetwegen wohlerwogen keine Spaghetti gekauft hat, fühle ich mich verpflichtet mitzuessen.
28.8.14 08:16


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